Tommy |
Ich wurde geboren am 28.10.1957 in Waldkirch bei Freiburg.
Nach der Schulzeit, meiner Ausbildung zum Kfz-Elektriker und anschließender Bundeswehrzeit arbeitete ich 15
Jahre lang in meinem erlernten Beruf.
Danach folgten 3 Jahre in einem Produktionsbetrieb für Motorrad-Bremsentechnik, Selbstständigkeit mit einem
Geschäft für Motorradzubehör und −kleidung und eine Beschäftigung in einer Firma für Rolladen- und Markisenbau..
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Schon früh war ich vom Zweirad- Bazillus befallen und steckte einen Großteil meines Ersparten in dieses
Hobby. Ich muss wirklich überlegen, wenn ich meine Motorräder aufzählen will.
RD 350, CB 750 four, GPZ 600, XT 600 Ténéré, VFR 750 Intercepter, FZR 1000 Genesis, FZR 1000 Exup, GSXR 750,
Yamaha OW 01, FZR 600, Bimota YB 9, Bandit 1200, XJR 1200, XJR 1300 SP, Z 1000, R 1150 GS und jetzt: F 650 GS Dakar
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Zum Rennsport kam ich durch den Hobby− Rennfahrer Klaus Jenne (†). Er brachte mich zum FMC Freiburg
(Freiburger Motorsport Club), durch deren Kontakte ich die Chance bekam, selbst Rennen zu fahren!
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Diese Zeit war sehr schön und erlebnisreich: Wir waren ein tolles Team: Fahrer, Mechaniker, Helfer, Freunde.
Wir gingen jedes Wochenende auf Reisen und waren mal mehr...
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...oder mal weniger erfolgreich.

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An dieser Stelle möchte ich noch einmal meinen damaligen Sponsoren danken, ohne die ich den Rennsport in diesem
Umfang nicht hätte ausführen können.
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Nach dem Rennsport ließ mich der Bazillus "Motorrad" nicht los. |
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Ein bisschen von einem Abenteurer steckte immer in mir und Reisen machte mir schon immer am meisten auf 2 Rädern
Spaß!
So habe ich halb Europa, ein bisschen Asien und einen Teil Afrikas mit allen möglichen Motorrädern bereist.
Nachdem ich den eigenen Kontinent so ziemlich abgegrast hatte, kam immer mehr der Gedanke an eine weitere,
längere Tour. Die Gedanken kreisten mehr und mehr um das Thema; anfangs war es ein Hirngespinst, das wieder
verworfen wurde...
Aber dann fasste ich zusammen mit Rosa im Dezember 2003 den Entschluss:
Wir gehen auf Weltreise!
Es gab allerdings während unserer Vorbereitung Zeiten,
in denen wir an unserem Vorhaben zweifelten.
Am 26.06.04 kam mein Bruder auf einer Skitour in der Schweiz ums Leben. Dort, wo er am liebsten war, in den Bergen im Schnee,
musste er sterben. Wir trauern um einen ganz außergewöhnlichen Menschen und um einen
geliebten Bruder. Mitten in der Vorbereitungsphase unserer Reise kamen uns Gedanken, ob es wirklich richtig ist,
so eine Tour überhaupt zu machen. Denn eine Weltreise mit dem Motorrad ist gefährlicher als zuhause vor dem Fernseher
zu sitzen... Aber wir glauben an das Schicksal: Wem ein früher Tod bestimmt ist, kann nichts dagegen tun, auch
wenn er übervorsichtig sein Leben lebt. Das half uns in unserer Trauer um Jürgen und mit der Entscheidung die Weltreise zu machen.
Wir möchten das Leben genießen und so gestalten, dass wir einmal sagen
können: Wir haben wirklich gelebt!!
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